Mittwoch, 23. Mai 2012

Verbales Schulterklopfen oder sachliche Kritik

Im März hatte ich etwas über das verbale Schulterklopfen in Fotocommunity's gepostet. Diese flüchtige Lobhudelei ist weit entfernt von einer sachlichen Kritik und hilft dem Fotografen nicht weiter. Wenn man bestrebt ist, sich in seiner fotografischen Arbeit weiter zu entwickeln, dann ist es wichtig die Meinungen der anderen zu hören.  

Gestern stieß ich im Internet zufällig auf zwei Seiten die genau das anbieten, eine ausführliche Bildkritik.

Zum einen ist es die Seite fokussiert.com, hier analysieren Profi-Fotografen im Auftrag der Betreiber von Montag bis Freitag jeweils ein Foto aus der Leserschaft und zum anderen ist es die Seite Licht(in)former vom Fashion & Beauty-Fotografen Michael Gelfert aus Hamburg.

Wer also offen für Kritik ist und Interesse daran hat eines seiner Bilder analysieren zu lassen, der ist dort genau richtig. 

Ich bin seit September Mitglied in einem Fotoclub in Berlin-Pankow. Vor ein paar Wochen hatten wir Besuch von einem befreundeten Fotoclub aus Berlin-Zehlendorf. Anlass war das Thema "Bildkritik". Jedes Mitglied aus unserem Club brachte drei Fotos mit, diese wurden von den Zehlendorfern analysiert und kritisiert. Es war ein interessanter und lehrreicher Abend. Nächste Woche sind wir Pankower übrigens nach Zehlendorf eingeladen und dürfen die Fotos der Zehlendorfer kritisieren. Wir freuen uns darauf und ich denke, die Zehlendorfer auch ;-).

Auch das ist eine Möglichkeit sich und seine Fotos der Kritik anderer zu stellen.

Einen interessanten Artikel zum Thema "Konstruktiv kritisieren: Bildkritik annehmen und geben" gibt es von Cora und Georg Banek auf fotografr.de


Wie denkt ihr darüber ? Ich würde mich freuen, wenn ihr hier einmal eure Meinung zu diesem Thema kommentiert.


Montag, 21. Mai 2012

Fotorucksack-Test einmal anders

Wer plant sein Fotoequipment zu erweitern und sich nicht sicher ist ob es dieser oder jener Hersteller sein soll, betreibt heutzutage erst einmal Internet-Recherchen. Da gibt es Kunden-Rezensionen bei Onlineshops und Tests von Fachmagazinen.

Einen recht unkonventionellen Testbericht habe ich auf youtube gefunden ;-) 


 

Sonntag, 20. Mai 2012

THE BROWSE FOTOFESTIVAL BERLIN 2012

Vom 02.06. - 30.06.2012 findet in Berlin-Kreuzberg das Browse Fotofestival statt. 80 Fotografie-Ausstellungen und Veranstaltungen mit sehr interessanten Themen für Fotointeressierte und Fachpublikum. 

Nähere Informationen zu den Veranstaltungsorten und Programmen findet ihr unter "THE BROWSE FOTOFESTIVAL 2012".


Fotografin Sibylle Fendt "Den Kinderwagen haben wir geschenkt bekommen"

Preisgeld, Elterngeld, Magazinaufträge: Die Fotografin  Sibylle Fendt erzählt, wovon sie im Jahr 2011 gelebt hat und warum sie ihren Eltern einen Kredit bis heute nicht zurückzahlen konnte. Sibylle Fendt, geboren 1974 in Karlsruhe, arbeitet als... 

Sonntag, 13. Mai 2012

Leica M Monochrom

Bild-Quelle: Leica
Die Leica Camera AG hat eine speziell für die Schwarzweiß-Fotografie entwickelte Kamera im Kleinbildformat vorgestellt.

Die Leica M Monochrom besitzt einen 18-Megapixel-Sensor, der keine Farben «sieht». So entstehen laut Leica «echte» Schwarzweiss-Bilder, in bisher unerreichter Schärfe und Dynamik.

Für die exakte Kontrolle von Tonwerten bietet die Leica M Monochrom ein Rohdatenhistogramm. Im Unterschied zu üblichen Histogrammen stellt es die tatsächlichen Rohdaten unverarbeitet und unverfälscht dar.

Einen Autofokus sucht man vergeblich, es muss von Hand scharf gestellt werden. Mit einem Iso-Wert von bis zu 10.000 sollen Aufnahmen auch unter schlechten Lichtverhältnissen gelingen.

Die mitgelieferte Software Silver Efex Pro 2 soll zusätzlich verschiedene Schwarzweiß-Filme emulieren. Adobe Photoshop Lightroom gehört ebenfalls zur Ausstattung.

Die aufgenommenen Bilder der M Monochrom lassen sich per kamerainterner Bildbearbeitung mit den charakteristischen Tonungen analoger Schwarzweiss-Aufnahmen (Sepia, Kalt- oder Selenton) versehen.

Der Preis der Kamera ohne Objektiv liegt  bei ca. 6800 Euro.

Freitag, 11. Mai 2012

Urheberrecht und Fotografie

Im Dezember letzten Jahres hatte ich in einem Post ja schon einmal auf das "Juristische Handbuch für Fotografen" von Dennis Tölle und Florian Wagenknecht hingewiesen. 

In Gesprächen mit anderen Fotografie-Interessierten stelle ich immer wieder fest, dass das Wissen um die Gesetzeslage bei den  meisten recht lückenhaft ist und oft aus Halbwahrheiten besteht.

Birgit Engelhardt studiert Grafikdesign und ist freiberuflich als Fotodesignerin & Mediendesignerin tätig. Im Rahmen ihres Studiums hat sie eine Hausarbeit über "Urheberrecht und Fotografie" geschrieben und stellt diese als PDF zum download bereit. 

In dieser Hausarbeit sind die wichtigsten Punkte zu diesem Thema verständlich erklärt. Keine rechtliche Beratung, aber sehr empfehlenswert um sich in die Thematik einzulesen.